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Wenn Nachwuchstalente auf Erfahrung treffen: „Rising Stars in Oncology“

Junge Forschende treffen auf etablierte Expertinnen und Experten: Beim Event „Rising Stars in Oncology“ Ende Oktober im Bundesforschungsministerium stand der generationenübergreifende Dialog im Fokus. Ziel war es, den Austausch zu fördern, Impulse zu setzen und den Teamgeist in der Onkologie zu stärken. 

 „Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit, für Ihre Neugier, für Ihren Mut“ – mit diesen Worten eröffnete Bundesforschungsministerin Dorothee Bär die Veranstaltung und würdigte damit Forschergeist und Innovationskraft der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Raum. Sie betonte, wie wichtig der Austausch innerhalb der Community ist: „Vernetzung ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Die Nationale Dekade gegen Krebs beweise dies immer wieder – durch interdisziplinäre Forschung, innovationsgetriebene Unternehmen, fortschrittsorientierte Ärztinnen und Ärzte sowie durch engagierte Patientinnen und Patienten. Ihr Fazit: „Die Dekade gegen Krebs steht für eine neue Kultur der Zusammenarbeit.“ 

Von Experten lernen, aus Fehlern wachsen

Das Programm des Events war vielfältig, praxisnah und individuell zugeschnitten: Beim Format „Coffee with [Expert]“ stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In kleinen Gruppen kamen Nachwuchsforschende mit renommierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Patientenvertretungen ins Gespräch – eine wertvolle Gelegenheit, Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Parallel dazu boten Workshops zu Themen wie Drittmittelakquise, Patientenbeteiligung, europäischen Prozessen und Wissenschaftskommunikation den Raum, das eigene Know-how zu erweitern und neue Perspektiven zu gewinnen. Ein Nachwuchswissenschaftler brachte die Atmosphäre des Tages treffend auf den Punkt: „Forschung ist Teamwork, immer!“

Aber auch das beste Teamwork schützt nicht vor Misserfolgen oder Negativversuchen. Daher setzte sich die Podiumsdiskussion „Scheitern erlaubt – von Sackgassen, Fehlversuchen und dem Mut weiterzumachen“ ganz bewusst mit dem Thema Fehlerkultur in der Wissenschaft auseinander. Offen und inspirierend berichteten Prof. Michael Baumann (DKFZ), Prof. Stefanie Derer-Petersen (UKSH), Tanja Lossau (Fraunhofer MEVIS) und Mike Butler (CIO Köln) wie Rückschläge Innovationen anstoßen und zur persönlichen Entwicklung beitragen können. Sie alle waren sich einig, dass das Ziel sein muss, Hemmschwellen abzuauen und eine offene Fehlerkultur zu fördern, die den Fortschritt in der Krebsforschung unterstützt.

Science Slam und Spreefahrt

Ein Highlight des Tages: Science Slammer Marco Gustav brachte das Thema Künstliche Intelligenz in der Krebsforschung humorvoll und anschaulich auf die Bühne und zeigte, wie innovative Technologien neue Erkenntnisse ermöglichen. Den Ausklang bildete eine abendliche Spreefahrt mit Dinner. Matthias Hauer, Parlamentarischer Staatssekretär und Vorsitzender des Strategiekreises, sprach dort über Entdeckergeist, Teamwork und den gemeinsamen Kurs: „Denn wir alle sitzen im selben Boot und steuern gemeinsam in Richtung Fortschritt.“ 

Talente fördern, Forschung stärken 

Die Förderung von Nachwuchstalenten ist ein zentrales Element in der Nationalen Dekade gegen Krebs. Im direkten Dialog zwischen Forschenden verschiedener Generationen entstehen neue Ideen und Lösungsansätze. Die gezielte Vernetzung und Interdisziplinarität stärken den Forschungsstandort Deutschland und schaffen nachhaltigen Nutzen – für die Wissenschaft und für die Gesellschaft.

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