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METUSALEM – Langzeitfolgen der CAR T Zelltherapie beim Multiplen Myelom

Die CAR‑T‑Zelltherapie hat die Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen grundlegend verändert. Beim Multiplen Myelom – einer bösartigen Erkrankung des Knochenmarks – erhalten manche Patientinnen und Patienten eine Anti‑BCMA‑CAR‑T‑Zelltherapie, wenn andere Therapien nicht mehr wirken. Dabei werden körpereigene Abwehrzellen im Labor so verändert, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und angreifen. Viele Betroffene profitieren davon und überleben deutlich länger, doch die Behandlung kann das Immunsystem dauerhaft schwächen: wiederkehrende oder schwere Infektionen, fehlende Antikörper und Störungen der Blutbildung sind mögliche Langzeitfolgen.

METUSALEM untersucht mit modernen Einzelzell- und Multiomics-Technologien, was im Immunsystem dieser Patientinnen und Patienten langfristig passiert. Der Verbund will verstehen, welche molekularen Veränderungen mit schweren Spätfolgen verbunden sind, und Biomarker identifizieren, mit denen sich individuelle Risiken früh erkennen lassen. So sollen Nachsorge und vorbeugende Maßnahmen gezielter geplant werden.

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