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Palliativmedizin stärken – in Deutschland und Europa

Beschwerden lindern, Lebensqualität verbessern: Für Betroffene ist die onkologische Palliativmedizin Begleiter in jeder Krankheitsphase. Auf Einladung des European Cancer Hub Germany kam die geballte Expertise der deutschen Palliativversorgung im Rahmen eines virtuellen Workshops zusammen. Die Zielsetzung: Innovative Projektideen für das neue Horizont Europa Arbeitsprogramm zu entwickeln und Synergien zu nutzen.

Onkologische Palliativmedizin umfasst die medizinische und pflegerische Begleitung von Krebspatientinnen und -patienten, um Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu steigern. Die Forschung dazu ist zentral und aktuell, sowohl in Deutschland als auch Europa. Um die deutsche Expertise in diesem Feld zu bündeln und innerhalb der EU-Krebsmission zu stärken, lud der European Cancer Hub Germany deshalb am Mittwoch, 25. März 2026, zu einem strategischen Workshop ein. Mehr als 40 Expertinnen und Experten kamen virtuell mit dem Ziel zusammen, Ideen für Forschungsprojekte zu sammeln, um einen Projektantrag für das neue Horizont Europa Arbeitsprogramm einzubringen. Hier sollen innovative Modelle für eine frühzeitigere, personenzentrierte und besser integrierte Palliativversorgung unmittelbar nach der Diagnose sowie der Einsatz von KI und digitalen Remote-Tools zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten sowie Pflegenden entwickelt werden.

Im Workshop wurde anhand von vier Pitches diskutiert, was die Palliativversorgung kann und welche innovativen Ideen und Modelle die deutsche Expertise auf EU-Ebene beitragen kann. 

Fazit der Teilnehmenden: Die Ausschreibung bietet eine exzellente Basis für sogenannte Twinning-Projekte, bei denen weit entwickelte Standorte mit weniger weit entwickelten Versorgern zusammenarbeiten, um die klinische Praxis flächendeckend zu verbessern.

Koordiniert wurde der Workshop von der Nationalen Kontaktstelle NKS Gesundheit. Diese bietet neben der Beratung in Bezug auf EU-Förderungen in ihrer Broschüre auch einen Überblick über weitere aktuelle Ausschreibungen im Rahmen von Horizont Europa an. 

Gruppenfoto des ECHG Gruppenfoto des ECHG
Bereits in der Woche zuvor trafen sich engagierte Vertreterinnen und Vertreter des European Cancer Hub Germany in Berlin zu ihrer zweiten Sitzung. © Nationale Dekade gegen Krebs

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