Weltkrebskongress 2022 zu Gast in Deutschland

Der World Cancer Congress (WCC) findet im Jahr 2022 in Berlin statt. Die Veranstaltung ermöglicht einen internationalen Austausch zu den wichtigsten Fragen der Krebsforschung.

Ausrichter der renommierten Konferenz, die von der Union for International Cancer Control (UICC), einer internationalen Krebsorganisation, organisiert wird, ist die Deutsche Krebsgesellschaft, unterstützt von der Stiftung Deutsche Krebshilfe, dem Bundesgesundheitsministerium, dem Deutschen Krebsforschungszentrum, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Stadt Berlin. 

Zur Veranstaltung werden mehr als 3.500 Teilnehmer aus rund 150 Ländern erwartet, die unter dem Motto „Cooperate and Share for Progress” die Möglichkeiten der Krebsbekämpfung diskutieren.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Bewerbung für den World Cancer Congress 2022 von der UICC so positiv aufgenommen wurde“, kommentiert Prof. Dr. Olaf Ortmann, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek betonte anlässlich der Entscheidung für Deutschland als Veranstaltungsort: „Im Kampf gegen den Krebs können wir nur mit breiter internationaler Zusammenarbeit erfolgreich sein. Der WCC 2022 bietet ein ausgezeichnetes Forum, um die Forschung auf nationaler und internationaler Ebene noch besser zu vernetzen. Deshalb freut es mich sehr, dass der WCC 2022 in Berlin stattfinden wird. Die hervorragende deutsche Krebsforschung kann sich dort präsentieren und die internationale Zusammenarbeit intensivieren. Wir wollen die Krebsforschung in Deutschland vernetzen und weiter stärken – deshalb haben wir Anfang dieses Jahres die Nationale Dekade gegen Krebs ausgerufen.“

Mit der Dekade gegen Krebs will das BMBF gemeinsam mit Partnern aus Forschung, medizinischer Praxis, Wirtschaft und Gesellschaft die Krebsforschung stärken und konsequent auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ausrichten. Mit vereinten Kräften soll erreicht werden, dass weniger Menschen an Krebs erkranken, Erkrankungen früher erkannt werden und Betroffene noch besser behandelt werden können.

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