Neue Kämpfer gesucht: Bewerbungsphase um Ehrenfelix läuft

Im April wird zum 4. Mal der „Ehrenfelix“ der Felix Burda Stiftung verliehen. Der Preis zeichnet von Darmkrebs Betroffene aus, die sich engagieren, um andere vor der Krankheit zu bewahren.

Bernd Zienke

Der Gewinner des Ehrenfelix 2019: Bernd Zienke. Er unterstützt junge Menschen mit einer Krebserkrankung, gibt ihnen wertvolle Tipps – und vermittelt ihnen neuen Mut.

BrauerPhotos/M.Nass fuer Felix Burda Stiftung

Am 26. April 2020 werden herausragende Projekte gegen Darmkrebs mit dem Felix Burda Award geehrt. Bis zum 22. Februar können sich Menschen für den Sonderpreis „Ehrenfelix“ bewerben, die sich von der Diagnose Darmkrebs nicht unterkriegen lassen und sich in der Öffentlichkeit oder im Kleinen gegen die Krankheit engagieren. 

Zwischen dem 24. und 26. Februar findet unter den eingegangenen Bewerbungen eine Vorauswahl durch eine interne Jury, bestehend aus der Felix Burda Stiftung, der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK und Welt der Wunder TV, statt. Drei Kandidaten werden dann vom 27.2. bis 7.3.2020 in einem öffentlichen Voting zur Wahl gestellt. Der Gewinner wird am 16.3. offiziell benachrichtigt. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Felix Burda Award im Hotel Adlon Kempinski in Berlin statt.

Die Felix Burda Stiftung gehört zu den Partnern der Nationalen Dekade gegen Krebs und wird im Strategiekreis und der Arbeitsgruppe Prävention durch Christa Maar vertreten. Bessere Früherkennung und Prävention ist ein wichtiges Ziel der Nationalen Dekade gegen Krebs. Denn darin liegt ein großes Potential: Rund 50 Prozent aller Krebsneuerkrankungen könnten durch einen veränderten Lebensstil und die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen verhindert werden.

Bezogen auf Darmkrebs ist die Vorsorge sogar besonders wirksam. Bei der von der gesetzlichen Krankenkasse angebotenen Darmspiegelung (Vorsorge-Koloskopie) können Darmkrebs-Vorstufen, so genannte Polypen, entfernt bzw. Darmkrebs im frühen Stadium erkannt werden. Dadurch ist die Erkrankung in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle verhinderbar oder heilbar. Seit Einführung der Vorsorgeuntersuchung im Jahr 2002 konnten bis heute ca. 139.000 Todesfälle und 290.000 Neuerkrankungen verhindert werden.