Neue Impulse für die Krebsforschung – zweite Sitzung des Strategiekreises der NDK

In Berlin ist zum zweiten Mal der Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs zusammengekommen. Im Fokus der Sitzung standen unter anderem Berichte aus den drei Arbeitsgruppen der Dekade und die Patientenbeteiligung.

Gruppenbild des Dekaden-Strategiekreises

Der Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs im Bundesforschungsministerium in Berlin.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

Die drei Arbeitsgruppen befassen sich mit den großen ungelösten Fragen der Krebsforschung, der Prävention und der besseren Vernetzung von Forschung und Versorgung. In Berlin berichteten Arbeitsgruppen-Vertreterinnen und -Vertreter nun dem Strategiekreis von ihrer Arbeit. Der Strategiekreis wird von Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesforschungsministerin, und Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), geleitet und ist der Impulsgeber der Nationalen Dekade gegen Krebs. Mit der Nationalen Dekade gegen Krebs wollen die Akteure aus Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Gesundheitswirtschaft die Krebsforschung zu stärken, damit Forschungsergebnisse schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommen.

Um die Krebsforschung in Deutschland noch besser und effizienter zu machen, ist nicht nur eine umfassende Vernetzung der relevanten Akteure aus Forschung, klinischer Praxis und ambulanter Therapie, sondern auch eine stärkere Einbindung der Patienten in die Forschung unerlässlich. Die Beteiligung von Patientinnen und Patienten an der Krebsforschung ist deshalb ein zentrales Handlungsfeld der Dekade.