Kinderkrebstag 2019: kindlichen Tumoren auf die Spur kommen

270.000 Kinder weltweit erkranken jährlich an Krebs. Der Kinderkrebstag am 15. Februar ist diesen Jungen und Mädchen gewidmet. Das Bundesforschungsministerium fördert gezielt wissenschaftliche Projekte, die nach Ursachen kindlicher Tumoren suchen.

270.000 Kinder weltweit erkranken jährlich an Krebs. Der Kinderkrebstag am 15. Februar ist diesen Jungen und Mädchen gewidmet. Das Bundesforschungsministerium fördert gezielt wissenschaftliche Projekte, die nach Ursachen kindlicher Tumoren suchen.

Wenn Kinder die Diagnose Krebs erhalten, handelt es sich besonders häufig um Leukämien oder Hirntumoren. Die meisten von ihnen, nämlich 80 Prozent, überleben diese schwere Krankheit. Damit die Heilungsraten weiter steigen, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereits seit vielen Jahren Forschungsprojekte in diesem Bereich.

Ein Beispiel ist die Arbeit des Internationalen Krebsgenom-Konsortiums (International Cancer Genome Consortium, kurz ICGC) zu den molekularen Ursachen für Krebs bei Kindern.

Im ICGC arbeiten weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran, 50 verschiedene Krebserkrankungen genetisch zu untersuchen, um neue verbesserte Ansätze zu Prävention, Diagnose und Therapie zu finden. Deutsche Forscherinnen und Forscher sind an drei ICGC-Projekten beteiligt, die molekulare Ursachen für Hirntumoren und Lymphdrüsenkrebs bei Kindern suchen.

Der internationale Kinderkrebstag wurde 2002 von der Organisation Childhood Cancer International (CCI) ins Leben gerufen. CCI ist ein globales Netzwerk von 171 Mitgliedsorganisatoren in 88 Ländern. Der Kinderkrebstag findet jedes Jahr am 15. Februar statt und soll auf krebskranke Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige aufmerksam machen.

Weitere Informationen zur Forschung über kindliche Tumoren unter: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/medulloblastom-verbesserte-diagnostik-fur-seltene-gehirntumore-8289.php