Gemeinsam Große ungelöste Fragen der Krebsforschung beantworten

Schon zum dritten Mal traf sich die AG „Große ungelöste Fragen der Krebsforschung“ der nationalen Dekade gegen Krebs.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hatten sich in ihrer dritten Sitzung viel vorgenommen: Im ersten Teil der Sitzung ging es darum, von verschiedenen Expertinnen und Experten Einblicke in die Themenkomplexe Epigenetik, Mikrobiom, Micromilieu und Metabolom zu erhalten. Bei diesen Themen geht es darum, besser verstehen zu können, welche Faktoren die Entwicklung einer Zelle bestimmen und was die charakteristischen Stoffwechsel-Eigenschaften einer Zelle sind. Gelingt es, diese Prozesse transparent zu machen, lassen sich Rückschlüsse ziehen, wie Krebs entsteht und voranschreitet und damit auch, wie er effektiver therapiert werden kann.

Forscherin nimmt Proben entgegen

Die Arbeitsgruppe Große ungelöste Fragen der Krebsforschung wird die aktuellen Herausforderungen sowie Wissenslücken in den einzelnen Themenfeldern der Krebsforschung identifizieren und wichtige Impulse für ihre künftige Ausrichtung geben.

BMBF

Kooperationen zum Wohl der Betroffenen

Im zweiten Teil der Sitzung ging es ganz allgemein darum, mögliche Forschungskooperationen zu diskutieren. Hintergrund ist der Wunsch, bei der Bearbeitung der großen ungelösten Fragen der Krebsforschung möglichst viele unterschiedliche Akteure einzubinden, um sicherzustellen, dass größtmögliche Fortschritte erzielt werden und diese bestmöglich Eingang in die wissenschaftliche Forschung, aber auch die klinische Praxis finden.