Gemeinsam gegen Krebs

Der Deutsche Krebskongress ist eine feste Größe für alle, die sich mit Krebs beschäftigen. Über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten über neueste Erkenntnisse in der Krebsmedizin. Auch die Nationale Dekade gegen Krebs stellte sich vor.

Der Deutsche Krebskongress ist der größte deutschsprachige onkologische Fachkongress. Unter dem diesjährigen Motto „informativ. innovativ. integrativ. Optimale Versorgung für alle.“ tauschten sich vier Tage lang – vom 19. bis 22. Februar 2020 – Akteure aus Wissenschaft, Ärzteschaft, Patientenschaft, Gesundheitswesen sowie Politik und Verwaltung, Studierende und Pflegekräfte in rund 300 Sitzungen über aktuelle onkologische Entwicklungen und Innovationen aus. Ausgerichtet wird der Kongress von zwei Partnern der Nationalen Dekade gegen Krebs, der Stiftung Deutsche Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft.

Die Nationale Dekade gegen Krebs stellt sich vor

Thomas Rachel und zwei Besucherinnen vor einem Touchscreen

Thomas Rachel beim Besuch des Messestands der Nationalen Dekade gegen Krebs.

BMBF/Hans-Joachim Rickel

„Wir haben viel auf den Weg gebracht – aber wir haben noch Weiteres vor“, so gibt Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär der Bundesforschungsministerin und Vorsitzender des Strategiekreises der Nationalen Dekade gegen Krebs, die Richtung für die weiteren Dekaden-Jahre vor. Im Rahmen einer Eröffnungssession mit dem Titel „Vernetzung von Forschung und Versorgung in der Nationalen Dekade gegen Krebs“ stellte er die Aktivitäten und Maßnahmen vor, die im ersten Dekaden-Jahr angestoßen wurden. 

Weitere Mitglieder des Strategiekreises der Nationalen Dekade gegen Krebs, wie Michael Baumann vom Deutschen Krebsforschungszentrum, Olaf Ortmann von der Deutschen Krebsgesellschaft und Jan Geißler, Patientenvertreter im Strategiekreis, kamen zu Wort und erläuterten die Ziele, Schwerpunkte und ihren Beitrag in diesem Bündnis. Maria Becker, Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium der Gesundheit, betonte die Zusammenarbeit und erklärte die enge Vernetzung mit dem Nationalen Krebsplan. Dabei stellten alle Redner heraus, dass eine bessere Vernetzung von Forschung und Versorgung eine der Schlüsselstellen ist. Die engere Vernetzung und der intensivere Austausch in beide Richtungen macht aber erhebliche Veränderungsprozesse in den Strukturen und der Zusammenarbeit der verschiedensten Akteure erforderlich. Genau mit diesem Thema beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe in der Nationalen Dekade gegen Krebs.

Das große Interesse an der Nationalen Dekade gegen Krebs war an allen Kongresstagen auch am Stand der Dekade zu spüren. Hier informierten sich Besucherinnen und Besucher detailliert über die Struktur des Zusammenschlusses, Mitwirkende und die Möglichkeit, Unterstützer zu werden.

Am Samstag, dem Krebsaktionstag, der sich vor allem an Betroffene, Angehörige und Interessierte wendet, testeten viele ihr Wissen zu Krebs und Krebsforschung beim Quiz.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse! Ihre Anliegen, Wünsche und geäußerte Kritik sind hilfreich, um die Arbeit der Nationalen Dekade gegen Krebs im Sinne aller zu gestalten.

"Wir als BMBF handeln."

Die komplette Rede Thomas Rachels finden Sie hier.