Die Arbeitsgruppen

Für drei Themenfelder hat der Strategiekreis Arbeitsgruppen gegründet, die zentrale Forschungsaufgaben definieren und Lösungsstrategien entwickeln sollen. Expertinnen und Experten der Krebsforschung werden in die Arbeitsgruppen berufen.

Arbeitsgruppe „Große ungelöste Fragen der Krebsforschung“

Themenpaten:

Prof. Michael Hallek (Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie)
Prof. Michael Baumann (Deutsches Krebsforschungszentrum)

Aufgabe:

Die Arbeitsgruppe wird die wichtigsten Fragen der Krebsforschung definieren und einen Fahrplan für deren Bearbeitung entwickeln. Vor dem Hintergrund der besonderen Stärken der deutschen Forschungsszene wird sie herausarbeiten, welche Forschungsschwerpunkte besondere Chancen bieten und den größten Nutzen für die Menschen versprechen.

In gemeinsamen Workshops mit Forscherinnen und Forschern wird die Arbeitsgruppe die aktuellen Herausforderungen sowie Wissenslücken in den einzelnen Themenfeldern der Krebsforschung identifizieren und wichtige Impulse für ihre künftige Ausrichtung geben.

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Arbeitsgruppe „Große ungelöste Fragen der Krebsforschung“ nimmt Arbeit auf

Arbeitsgruppe „Prävention“

Themenpaten:

Dr. Christa Maar (Felix Burda Stiftung)
Prof. Hermann Brenner (Deutsches Krebsforschungszentrum)

Aufgabe:

Die Rate der Krebsneuerkrankungen ließe sich um bis zu 40 Prozent senken – wenn die angebotenen Maßnahmen zur Krebsprävention konsequent umgesetzt und ausreichend in Anspruch genommen würden.

Die Arbeitsgruppe wird deshalb Forschungsschwerpunkte definieren, die die Effektivität bestehender Präventionsprogramme verbessern, etwa bei Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs.  Zum anderen sollen die Präventionsmöglichkeiten durch innovative Strategien und Methoden weiter deutlich erhöht werden, insbesondere durch neue Möglichkeiten einer personalisierten, dem individuellen Risiko angepassten Vorsorge.

Im Fokus der Arbeitsgruppe stehen dabei zunächst Verbesserungen der Vorsorge und Früherkennung von Krebserkrankungen mit hohen Fallzahlen.

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Startschuss für die Arbeitsgruppe „Prävention“

Arbeitsgruppe „Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und Versorgung

Themenpaten:

Parlamentarische Staatssekretärin Sabine Weiss (Bundesministerium für Gesundheit)
Prof. Olaf Ortmann (Deutsche Krebsgesellschaft)

Aufgabe:

Je rascher neue Forschungsergebnisse die Versorgung erreichen, desto besser können Erkrankte behandelt werden. Umgekehrt ist auch die Forschung darauf angewiesen, Daten aus der Versorgung von Erkrankten zu nutzen, um zielgerichtet zu forschen und die Versorgung der Menschen weiter zu verbessen.

Die Arbeitsgruppe will ein Konzept erstellen, das diesen Prozess des gegenseitigen Lernens von Forschung und Versorgung optimieren soll. Dabei geht es beispielsweise darum, Zentren der Krebsforschung und der Versorgung besser zu vernetzen. Um Versorgungs- und Forschungsdaten auszutauschen und gemeinsam nutzen zu können, müssen Fragen zur Standardisierung von Daten, des Datenschutzes und der Datensicherheit beantwortet werden.

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Arbeitsgruppe „Wissen generieren durch Forschung und Versorgung“ gestartet