Deutsche Hochschulmedizin

Zusammen mit dem Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) arbeitet der Medizinische Fakultätentag (MFT) an der engen Verzahnung von Medizinischen Fakultäten und Universitätskliniken. Gemeinsam bilden die beiden Verbände die Deutsche Hochschulmedizin.

DHO

Im Jahr 2008 wurde der Deutsche Hochschulmedizin e.V. als Dachverband des MFT und des VUD gegründet. In dieser Institution sind alle Akteure der Hochschulmedizin vereint und betonen die Einheit von Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

Zusammen liefert die Deutsche Hochschulmedizin neue medizinische Erkenntnisse für die Krankenversorgung, damit diese auf modernstem Erkenntnisstand evidenzbasiert praktiziert werden kann. Die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapie ist richtungsweisend für die breite medizinische Versorgung der Bevölkerung.

Unter dem Dach der Deutschen Hochschulmedizin werden gemeinsame Konzepte entwickelt und Ergebnisse abgestimmt. Zudem fungiert der Dachverband als gemeinsames öffentliches Sprachrohr des Aufgabenverbunds Hochschulmedizin.

Im Strategiekreis der Nationalen Dekade gegen Krebs ist die Deutsche Hochschulmedizin vertreten durch den Präsidenten des MFT, Professor Dr. Heyo K. Kroemer. Der Pharmazeut und Pharmakologe Kroemer ist Professor für Pharmakologie und Personalisierte Medizin sowie hauptamtlicher Dekan und Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen.

Professor Heyo K. Kroemer, Deutsche Hochschulmedizin

Weitere Informationen zum MFT finden Sie unter www.medizinische-fakultaeten.de.

Mehr zum VUD finden Sie unter www.uniklinika.de.

Professor Heyo K. Kroemer

„Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 500.000 Menschen neu an Krebs. Diese Zahl wird nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren weiter steigen. Wenn wir diese Entwicklung aufhalten wollen, ist es höchste Zeit alle Kräfte zu bündeln und gemeinsam den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen. Die Universitätskliniken und Fakultäten der Hochschulmedizin können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Hier forschen wir an Prävention, Diagnose und Therapie der Zukunft gegen Krebs und stellen diese schnell den Patienten zur Verfügung.“