Darmkrebsmonat März: Keine Angst vor Vorsorge!

Im März 2020 jährt sich der Darmkrebsmonat zum 19. Mal. Der Initiator und Dekadenpartner Felix Burda Stiftung setzt auf Humor, um die Angst vor der Darmkrebsvorsorge abzubauen. Denn Darmkrebs ist früh erkannt in nahezu allen Fällen heilbar.

Präventiophobie

# PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Auch in diesem Jahr nutzt die Felix Burda Stiftung den Darmkrebsmonat März, um auf die Präventionsmöglichkeit durch Darmkrebsvorsorge hinzuweisen und Menschen zu mobilisieren, sie wahrzunehmen. Als Partner der Nationalen Dekade gegen Krebs unterstützt die Felix Burda Stiftung den Themenschwerpunkt Prävention und Präventionsforschung. Gründerin und Geschäftsführende Vorständin Dr. Christa Maar bringt als Mitglied des Strategiekreises und Themenpatin der Arbeitsgruppe Prävention ihr Expertise ein.

Darmkrebs bietet eine besondere Chance – er ist eine der wenigen Tumorarten, die sich durch Früherkennung fast vollständig verhindern oder heilen lassen. Bei der Darmspiegelung (Vorsorge-Koloskopie) können Darmkrebs-Vorstufen, sogenannte Polypen, entfernt werden, bevor sie sich zu Krebs entwickeln. Mit zunehmendem Alter sind Polypen weit verbreitet: Etwa ein Drittel der Erwachsenen über 55 Jahre hat, ohne es zu wissen, zumindest einen Polypen im Darm. Auch wenn bereits Krebs entstanden ist, kann die Untersuchung den lange Zeit unbemerkt wachsenden Darmkrebs so rechtzeitig entdecken, dass die Erkrankung in nahezu allen Fällen geheilt werden kann.

Umfragen zeigen, dass die Mehrzahl der Menschen über die Angebote zur Darmkrebsvorsorge informiert sind. Trotzdem nehmen zu wenige sie in Anspruch. Als Hauptgründe nennen Befragte, dass sie keine Beschwerden hätten oder es persönlich nicht für notwendig hielten. Ein weiterer Teil gibt an, die Untersuchung für unangenehm zu halten oder Angst davor zu haben.

Daher ist das Motto für den diesjährigen Darmkrebsmonat März:

Präventiophobie

Von einer Phobie spricht man, wenn man so große Abneigung oder Angst vor etwas verspürt, dass man es vermeidet, auch wenn das ernsthafte Konsequenzen hat. Phobien gibt es in den unterschiedlichsten Gewändern. Manchmal erscheinen sie wie ein Ekel. Manchmal sind sie schräg. Und manchmal kann man über sie sogar lachen. Doch in der Reihe all dieser Phobien zeigt die - natürlich ausgedachte - „PRÄVENTIOPHOBIE“, was sie so erschreckend anderes an sich hat: Sie ist die einzige Angst, die sogar tödlich sein kann!

Präventiophobie

# PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

#PRÄVENTIOPHOBIE

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Auf diesem Weg möchte die Felix Burda Stiftung versuchen, den Menschen klar zu machen, dass die Verdrängung der Darmkrebsvorsorge aus Angst vor der Untersuchung ziemlich skurril ist. Denn die Untersuchung gilt als sicher und entdeckt größere Darmpolypen und beginnende Tumoren zuverlässig. Ein fortgeschrittener Darmkrebs ist dagegen meist nicht mehr heilbar.

Auch soll noch einmal ins Bewusstsein gelangen, dass Vorsorge nicht erst betrieben werden soll, wenn schon Beschwerden bestehen. Denn Darmkrebs wächst sehr langsam und verursacht meist viele Jahre keine Symptome. Wenn der Betroffene etwas bemerkt, ist die Krankheit meist schon fortgeschritten. Früh erkannt sind die Heilungschancen dagegen sehr gut. Darmkrebsvorsorge ist also etwas, das man als gesunder Mensch – ohne Darmbeschwerden – wahrnehmen sollte. Um gesund zu bleiben.

Gesetzliches Früherkennungsprogramm für Darmkrebs

Ab 50 Jahren haben alle gesetzlich Krankenversicherten Anspruch auf Darmkrebsvorsorge. Dazu gehört ein einmaliges Beratungsgespräch beim Arzt und eine Stuhluntersuchung, die Frauen wie Männern ab 50 jährlich und ab 55 alle zwei Jahre angeboten wird. Zudem können Männer ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren eine Darmspiegelung durchführen lassen.

Mehr dazu beim Krebsinformationsdienst (DKFZ)

Der Darmkrebsmonat wurde im Jahr 2002 von der Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen, u.a. gemeinsam mit der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft, beides ebenfalls Partner in der Nationalen Dekade gegen Krebs. Ziel des Aktionsmonats ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Prävention von Darmkrebs zu schaffen.

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jedes Jahr erhalten in Deutschland etwa 60.400 Menschen diese Diagnose. Rund 24.300 sterben jährlich an der Krankheit.

WEITERE INFORMATIONEN