Darmkrebsmonat März: Keine Angst vor Vorsorge!

Im März 2021 jährt sich der Darmkrebsmonat zum 20. Mal. Der Initiator und Dekadenpartner Felix Burda Stiftung setzt auf Humor, um die Angst vor der Darmkrebsvorsorge abzubauen. Denn Darmkrebs ist früh erkannt in nahezu allen Fällen heilbar.

Kampagnenvideo Präventiophobie

# PRÄVENTIOPHOBIE
Ein Film macht darauf aufmerksam: Darmkrebs ist viel schlimmer als die Angst vor der Vorsorge! Auf Youtube

Felix Burda Stiftung

Daher ist das Motto für den diesjährigen Darmkrebsmonat März: #Präventiophobie.

Der Darmkrebsmonat wurde im Jahr 2002 von der Felix Burda Stiftung ins Leben gerufen. Ziel ist es, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für die Prävention von Darmkrebs zu schaffen. Auch in diesem Jahr nutzt die Felix Burda Stiftung die preisgekrönte Kampagne #Präventiophobie, um auf die Darmkrebsvorsorge hinzuweisen und Menschen zu mobilisieren, sie wahrzunehmen.

Von einer Phobie spricht man, wenn man so große Abneigung oder Angst vor etwas verspürt, dass man es vermeidet, auch wenn das ernsthafte Konsequenzen hat. Phobien gibt es in den unterschiedlichsten Gewändern. Manchmal erscheinen sie wie ein Ekel. Manchmal sind sie schräg. Und manchmal kann man über sie sogar lachen. 

Es gibt viele Ängste...

Angst vor Schmutz

# PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

# PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

#PRÄVENTIOPHOBIE

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

Präventiophobie

#PRÄVENTIOPHOBIE
Wenn die Angst vor Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.

Felix Burda Stiftung

...doch in der Reihe all dieser Phobien zeigt die – natürlich ausgedachte – „PRÄVENTIOPHOBIE“, was sie so erschreckend anderes an sich hat: Sie ist die einzige Angst, die sogar tödlich sein kann! 

Präventiophobie

Mittlerweile gehe es nicht mehr nur um die Angst vor der Untersuchung selbst, sondern auch um die Angst vor einer SARS-CoV2-Infektion beim Arzt, mahnt die Felix Burda Stiftung. Für beide Vorbehalte gelte: Es gibt keinen Grund, diese Chance gegen Krebs nicht zu nutzen. Die Hygiene bei den Magen-Darm-Ärzten sei hervorragend. Und die Untersuchung harmlos. Darmkrebs ist viel schlimmer!

Darmkrebs bei jungen Menschen nimmt zu

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Aktuell erhalten in Deutschland jedes Jahr etwa 61.000 Menschen diese Diagnose. Rund 24.600 sterben jährlich an der Krankheit. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. War früher Darmkrebs eher eine Erkrankung, die bei Älteren auftrat, steigen die Erkrankungszahlen in der jüngeren Generation an. 

Immer mehr Jüngere erkranken an Darmkrebs

Daher werden im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Krebs interdisziplinäre Verbünde zur Erforschung zur Prävention von Darmkrebs in jüngeren und künftigen Generationen unterstützt.

Theoretisch müsste kaum jemand an Darmkrebs sterben

Dabei bietet Darmkrebs eine besondere Chance – er ist eine der wenigen Tumorarten, die sich durch Früherkennung fast vollständig verhindern oder heilen lassen: Bei der Darmspiegelung (Vorsorge-Koloskopie) können Darmkrebs-Vorstufen, sogenannte Polypen, entfernt werden, bevor sie sich zu Krebs entwickeln. Mit zunehmendem Alter sind Polypen weit verbreitet: Etwa ein Drittel der Erwachsenen über 55 Jahre hat, ohne es zu wissen, zumindest einen Polypen im Darm.

Auch wenn bereits Krebs entstanden ist, kann die Untersuchung den lange Zeit unbemerkt wachsenden Darmkrebs so rechtzeitig entdecken, dass die Erkrankung in nahezu allen Fällen geheilt werden kann.

Nachweislich 70 Prozent weniger Darmkrebs-Todesfälle nach Vorsorge-Koloskopie

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums weisen anlässlich des Darmkrebsmonats März darauf hin, dass eine vom BMBF geförderte Langzeituntersuchung gezeigt hat, welchen Beitrag die Vorsorge-Koloskopie zur Krebsprävention leistet:

Gesetzliches Früherkennungsprogramm für Darmkrebs

Ab 50 Jahren haben alle gesetzlich Krankenversicherten Anspruch auf Darmkrebsvorsorge. Dazu gehört ein einmaliges Beratungsgespräch beim Arzt und ein immunologischer Test auf Blut im Stuhl, die Frauen wie Männern ab 50 jährlich und ab 55 alle zwei Jahre angeboten wird. Fällt ein solcher Test positiv aus, muss er anschließend durch eine Koloskopie (Darmspiegelung) abgeklärt werden.

Alternativ können Männer ab 50 Jahren und Frauen ab 55 Jahren gleich eine Darmspiegelung durchführen lassen. Männer bekommen diese Untersuchung früher, da Studien gezeigt haben, dass sie bereits in diesem Alter ein höheres Risiko als Frauen haben, an Darmkrebs zu erkranken.

Menschen mit familiärem Darmkrebs-Risiko wird empfohlen, schon früher die Darmkrebsvorsorge in Anspruch zu nehmen. 

Mehr dazu beim Krebsinformationsdienst (DKFZ)

Bei Personen, die eine Vorsorge-Darmspiegelung in Anspruch genommen hatten, traten nahezu 60 Prozent weniger Darmkrebs-Neuerkrankungen auf als bei Teilnehmern, die auf die Untersuchung verzichtet hatten. Das Risiko, an Darmkrebs zu versterben, lag in der Screening-Gruppe sogar um 70 Prozent niedriger.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser so genannten ESTHER-Studie bildeten einen Querschnitt der Bevölkerung ab und nutzten das normale Vorsorgeangebot ihrer Region (keine speziellen Zentren).

Zu wenig Menschen nutzen die Vorsorge

Umfragen zeigen indessen, dass die Mehrzahl der Menschen über die Angebote zur Darmkrebsvorsorge informiert sind. Trotzdem nehmen zu wenige sie in Anspruch. Als Hauptgründe nennen Befragte, dass sie keine Beschwerden hätten oder es persönlich nicht für notwendig hielten. Ein weiterer Teil gibt an, die Untersuchung für unangenehm zu halten oder Angst davor zu haben.

Daher setzt die Felix Burda Stiftung ihre #Präventiophobie- Kampagne fort und versucht auf diesem Weg, den Menschen klar zu machen, dass die Verdrängung der Darmkrebsvorsorge aus Angst vor der Untersuchung ziemlich skurril ist. Denn die Untersuchung gilt als sicher und entdeckt größere Darmpolypen und beginnende Tumoren zuverlässig. Ein fortgeschrittener Darmkrebs ist dagegen meist nicht mehr heilbar. 

Schnell-Check Darmkrebs

Der Schnell-Check Darmkrebs der Felix Burda Stiftung sagt Ihnen, ob und wann Sie zur Vorsorge gehen sollten.

Auch soll noch einmal ins Bewusstsein gelangen, dass Vorsorge nicht erst betrieben werden soll, wenn schon Beschwerden bestehen. Denn Darmkrebs wächst sehr langsam und verursacht meist viele Jahre keine Symptome. Wenn der Betroffene etwas bemerkt, ist die Krankheit meist schon fortgeschritten. Früh erkannt sind die Heilungschancen dagegen sehr gut. Darmkrebsvorsorge ist also etwas, das man als gesunder Mensch – ohne Darmbeschwerden – wahrnehmen sollte. Um gesund zu bleiben.

DAS ENGAGEMENT DER FELIX BURDA STIFTUNG IN DER NATIONALEN DEKADE GEGEN KREBS

Als Partner der Nationalen Dekade gegen Krebs unterstützt die Felix Burda Stiftung den Themenschwerpunkt Prävention und Präventionsforschung. Gründerin und Vorständin Dr. Christa Maar ist Mitglied im Strategiekreis und bringt ihre Expertise als Themenpatin der Arbeitsgruppe Prävention ein.

WEITERE INFORMATIONEN

Informationen zum diesjährigen Darmkrebsmonat (Felix Burda Stiftung)
Video "Wie funktioniert Darmkrebsvorsorge?" (Felix Burda Stiftung)
Nutzen und Risiko der Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchung in Zahlen (Gesundheitsinformation.de des IQWIG)

Aktuelles aus der Forschung: Individuelles Darmkrebsrisiko senken