Behandlungsweisen auf dem Prüfstand: neue Förderung des BMBF

Das BMBF fördert jetzt erstmals sogenannte praxisverändernde Studien und stellt dafür 62 Millionen Euro bereit. Das gab Bundesforschungsministerin Anja Karliczek zum Auftakt der Nationalen Dekade gegen Krebs am 29. Januar 2019 in Berlin bekannt.

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Quelle: BMBF

Praxisverändernde Studien vergleichen unterschiedliche Behandlungsweisen und führen im Idealfall zu Ergebnissen, die die Patientenbehandlung deutlich verbessern. Allerdings sind solche Studien häufig sehr aufwendig und teuer, da sie eine große Zahl von Patientinnen und Patienten, lange Zeiträume sowie oftmals die Beteiligung vieler Forschungseinrichtungen erfordern. Laut Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft wurden praxisverändernde Studien in Deutschland bisher zu wenig durchgeführt. Das BMBF ermöglicht nun erstmalig die Förderung solcher Studien für den Bereich Krebs und stellt für die kommenden zehn Jahre bis zu 62 Millionen Euro zur Verfügung.