Arbeitsgruppe "Prävention"

Die Arbeitsgruppe wird Strategien und Konzepte entwickeln, um Krebsneuerkrankungen besser zu verhindern.

Vorsitzende/ Themenpaten:

Weitere Mitglieder sind:

  • Prof. Dr. Peter Albers, Universitätsklinikum Düsseldorf
  • Prof. Dr. Hans Helge Bartsch, Universitätsklinikum Freiburg
  • Prof. Dr. Ulrike Haug, Leibnitz Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie, Bremen
  • Dr. Ulrike Helbig, Deutsche Krebshilfe
  • Andrea Hahne, Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V., Bonn
  • Prof. Dr. Peter Hillemanns, Medizinische Hochschule, Hannover
  • Prof. Dr. Alexander Katalinic, Universität Lübeck
  • PD Dr. Ute Mons, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg
  • PD Dr. Christian Pox, Medizinische Klinik – Krankenhaus St. Joseph-Stift, Bremen
  • Dr. Heidrun Thaiss, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln
  • Dr. Susanne Weg-Remers, Krebsinformationsdienst – Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

Aufgabe:

Als besonders dringlich hat die AG „Prävention“ zwei Forschungsfragen definiert:  

1. Wieso nehmen die Krebserkrankungen bei jungen Menschen besorgniserregend zu?

Exemplarisch anhand von Darmkrebs sollen die Ursachen in den Blick genommen und Strategien für die Gesunderhaltung und Vorbeugung (Primärprävention) der jüngeren und künftigen Generationen entwickelt werden. Außerdem müssen geeignete Maßnahmen für die Früherkennung bzw. Verhinderung des Fortschreitens der Krebserkrankung (Sekundärprävention) und zur Verhinderung des Fortschreitens oder des Eintritts von Komplikationen bei einer bereits manifesten Erkrankung (Tertiärprävention) entwickelt, erprobt und ausgewertet werden.
Dafür werden Experten unterschiedlicher Fachbereiche zusammenarbeiten und sich mit internationalen Forschungsinstitutionen und mit Patientenvertretern vernetzen.

2. Wie können das individuelle Erkrankungsrisiko eingeschätzt und entsprechend angepasste Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen realisiert werden?

Die derzeitige allgemeine Krebsfrüherkennung für Menschen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko (z.B. bei erblicher Belastung oder bei Rauchern) greift zu kurz. Bei ihnen könnte ein Screening im jüngeren Alter und in ggf. kürzeren Intervallen oder mit spezifischeren Testverfahren dazu führen, dass die Erkrankung häufiger in einem besser heilbaren früheren Krankheitsstadium entdeckt wird.
Bei Personen mit niedrigerem Risiko könnte die Screening-Intensität möglicherweise reduziert werden, um die Krebsvorsorge besser auf den individuellen Bedarf und Nutzen anzupassen und in ihrer Wirksamkeit zu optimieren.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Prävention trafen sich am 22. März 2019 im Bundesforschungsministerium.

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Prävention trafen sich am 22. März 2019 im Bundesforschungsministerium.

BMBF/Rickel